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Cotton Lofts - Ein Ort mit einzigartiger Geschichte

Aktualisiert: Okt 8

Cotton Lofts zählt zu unseren erfolgreich beendeten Projekten. Die EcoLoft Gruppe AG hat hier durch umfangreiche Sanierung und Modernisierung über 130 topmoderne Wohneinheiten geschaffen. Loft-Feeling vom Feinsten!


Doch hinter dem beeindruckenden Projekt steckt noch mehr! Bei dem Areal handelt es sich ursprünglich um eine alte Spinnerei. Die Cotton Lofts verzaubern somit durch eine einzigartige Geschichte, deren Anfänge im Jahr 1871 liegen.



1889 - BAU UND BEGINN DER PRODUKTION


Nach jahrelang andauernder Planung wurde die Fabrikanlage im Jahr 1889 errichtet. Der erste Bauabschnitt umfasste den Fabrikhauptbau, ein Turbinenhaus, ein Verwaltungsgebäude, zwei Arbeiterwohnhäuser und ein Ökonomiegebäude mit Pferdestall und Wagenremise. Im Mai 1890 lief die Produktion an. Im darauffolgenden Jahr waren in der Spinnerei Forchheim 140 ArbeiterInnen beschäftigt, ein Jahr später waren es bereits 172.


1893 – KONKURS MIT ANSCHLIESSENDER ERFOLGSGESCHICHTE


Die Spinnerei musste im Dezember 1893 Konkurs anmelden, wurde in der Folgezeit von Heinrich Hornschuch für 550.000 Mark erworben und in eine GmbH umgewandelt. Ab der Konstituierung der Firma am 30.04.1894 begann ein vom dauerhaften Erfolg begleitetes Kapitel der Unternehmensgeschichte.


Innerhalb von drei Jahren wurde die Spinnerei ausgebaut und modernisiert. Sowohl die Zahl der produzierenden Spindeln als auch die Gesamtproduktion wurde verdreifacht. Im Jahr 1895 entstanden die Bleicherei und ein großes Baumwollmagazin.


1896 – AUSBAU UND GLEISANSCHLUSS


In den Jahren 1896/97 wurde ein neues Kessel- und Maschinenhaus gebaut, in dem eine 1000 PS Dampfmaschine installiert wurde. Neben kleinen Anbauten und der Errichtung eines neuen Baumwollmagazins 1899 wurde ein Gleisanschluss zwischen Bahnhof und Weberei und Spinnerei Reuth zum Befördern der umfangreicher werdenden Güter erreichtet.

1905 – ERSTER UND ZWEITER WELTKRIEG


1905 übernahm der Sohn des Geheimrates Hornschuch die Führung des Unternehmens und setzte den begonnenen Ausbau des Betriebes fort. Erster Weltkrieg, Geldentwertung beziehungsweise Absatzkrisen in den 20er und 30er Jahren vermochten den Betrieb nicht nachhaltig zu schädigen.


1908 wurde der östliche Anbau des Fabrikgebäudes errichtet und mit neuen Maschinen ausgestattet. Der Betrieb wurde erfolgreich bis ins Jahr 1942 geführt. Dann folgte die völlige Stilllegung wegen Rohstoffmangels während des zweiten Weltkriegs.


1914 – DAS UNTERNEHMEN WÄCHST


Die Energieversorgung musste für die Produktion verbessert werden. Für Stromerzeugung, Beleuchtung und Antrieb der Spindeln erfolgte 1910 der Einbau einer dritten Turbine. Bis ins Jahr 1914 arbeiteten im Durchschnitt etwa 480 Personen, überwiegend Mädchen und Frauen, in der Spinnerei. Bis dato wurde fast ausschließlich für den Bedarf der Firma Weber & Ott produziert.


1942 wurde unter dem Ingenieur Edgar Klaus als technischem Direktor eine intensive Rationalisierung und Modernisierung des gesamten finanziell und verwaltungsmäßig unabhängigen Unternehmens in Angriff genommen. Im Jahr 1946 übernahm Heinz Hornschuch die Leitung des Unternehmens und im desselben Jahres konnte er den Spinnereibetrieb nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufnehmen.


1946 – RATIONALISIERUNG UND WIEDERAUFNAHME DES BETRIEBS



1961 - MODERNISIERUNG


Mit der Fertigstellung eines gewaltigen erdgeschossigen Neubaus 1961 reihte sich die Baumwollspinnerei, die Spinnerei Forchheim GmbH, in den modernsten Betrieb ihrer Art in Westdeutschland ein.


1995 BIS 2013 – NIEDERGANG UND WIESENT CENTER GMBH


Im Jahr 1995 meldete die Spinnerei Forchheim GmbH Konkurs an. Später wurde die Firma an Heinrich Stöcklein und Peter Wolf veräußert, welche zur Verwertung der Gebäude die Wiesent Center GmbH gründeten. Im Zuge dessen wurden verschiedene Nutzungsänderungen und Verwertungen von Gebäuden und Grundstücken durch die Wiesent Center GmbH durchgeführt. So kam es im Wesentlichen zur Etablierung eines Nahversorgungszentrums im östlichen Bereich der Halle 3, Errichtung einer Spielhalle, Vermarktung des Inselgebietes für Wohnnutzung, sowie zu Erschließungsmaßnahmen der Insel.



2013 – NEUBELEBUNG DURCH DIE ECOLOFT AG


Im Jahr 2013 erwarb die EcoLoft Gruppe AG das Areal mit den Gebäuden Haus 6, Halle 7, die Insel und die unter REWE und Norma in Halle 3 gelegene Tiefgarage. Mit der Stadt Forchheim verständigte man sich auf ein geordnetes Wohn- und Gewerbebaukonzept, um das Gelände wiederzubeleben und städtebaulich zu sanieren.


LOFT LIVING VOM FEINSTEN


Mittlerweile ist das historische Projekt Cotton Lofts beendet. Die Cotton Lofts bringen alle Zutaten des begehrten Loft-Livings auf den Punkt. Hallen statt Zimmer, lichtdurchflutete Tore statt Fenster und kunstvolles Fassadenspiel statt kahler Putzwände werden auch Sie begeistern.


Sie möchten wissen, wie das Projekt Cotton Lofts heute aussieht? Bilder und weitere Informationen zur altehrwürdigen „Spinnerei-Seele“ in modernem Gewand finden Sie in unseren Referenzen und beendeten Projekten.

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